Internationale Gesellschaft für Neue Musik


Personalia

Marie Delprat

Präsidentin seit Juni 2021

Originaire de Bordeaux, en France, Marie Delprat est une musicienne représentant plusieurs rôles artistiques. Bien que Marie ait suivit une formation de flûtiste à bec, sa pratique est divisée en deux: la musique ancienne et le théâtre musical. Au lieu de créer une dichotomie entre les deux mondes, l’esthétique de Marie implique la combinaison et l’adhésion de ces deux univers sonores.

Elle est membre fondateur de deux ensembles basés en Suisse: Ensemble Aabat et Ling’Ring Lights. Formé en 2016/17 avec les membres Noémie Brun et Katelyn King, Ensemble Aabat est un ensemble orienté vers de nouvelles créations et de nouvelles collaborations entre théâtre et musique.
L’objectif principal de l’ensemble est de faire correspondre leurs créations musicales, leurs engagements corporels et leurs conceptions visuelles. Elles cherchent à repousser les limites de leur musicalité instrumentale à travers de nouvelles formes de composition, celles que l’on retrouve dans le domaine du nouveau théâtre musical. Aabat a joué dans des festivals tels que Usinesonore (CH), trentetrente (FR), Musikfestival Bern (CH) et a collaboré avec des institutions telles que IGNM et Pakt! à Berne, Uferstudio à Berlin et La Fonderie au Mans, France.
Marie Delprat joue fréquemment en duo avec le guitariste Ruben Mattia Santorsa. En 2018 ils enregistrent ensemble Alp de Maurizio Pisati pour le label Kairos.

http://delpratmarie.com

Mariella Bachmann

Vorstandsmitglied

Als freischaffende Klarinettistin arbeitet Mariella mit einem Schwerpunkt in zeitgenössischer Musik, auf die sie sich insbesondere während ihrem Masterstudium an der Musik Akademie Basel spezialisiert hat. Betreut wurde sie dabei von KlarinettistInnen führender Ensembles wie Ernesto Molinari, Shizuyo Oka, Olivier Vivares und Suzanne Stephens. Frühere Studien absolvierte sie an der ZHdK bei Prof. Fabio Di Càsola sowie an der Musikhochschule Freiburg i. Br. bei Prof. Jörg Widmann.
Mariella wurde mit dem Studienpreis des Migros Kulturprozent, dem Fritz Gerber Award (im Rahmen der Lucerne Festival Academy) sowie mit einem Kulturförderpreis ihrer Heimatstadt Thun ausgezeichnet. Sie ist u.a. Mitglied des Ensembles 'Holst Sinfonietta' in Freiburg i. Br. und dem transdisziplinären Kollektiv Mycelium und widmet sich in freien Formationen der klassischen und zeitgenössischen Orchester- und Kammermusik.

Jan Miluška

Vorstandsmitglied

Stanislas Pili

Vorstandsmitglied

Stanislas Pili widmet sich Projekten im Rahmen zeitgenössischer Musik, Musiktheater, kinetischer Klanginstallationen und Improvisation. Er arbeitet als Performer und als Komponist, ohne eine Barriere zwischen den Rollen zu setzen, die er einnimmt. In seinen Arbeiten werden klangliche und visuelle Elemente parallel geschaffen und frei als Werkzeuge für die Schaffung des Werks verwendet.

Auf der Bühne gibt es keine Hierarchie zwischen den Medien: vorbereitete Objekte, elektro-akustische Geräte, Videoprojektionen, Lichter, natürliche und industrielle Materialien sind Akteure, zusammen mit dem Performer. 2020 schloss er sein Studium in Komposition und Musiktheater an der Hochschule der Künste Bern mit Auszeichnung ab, unter anderem bei Pierre Sublet und Simon Steen-Andersen.

Er hatte Solo-Auftritte an Orten wie Gare du Nord Basel, SMC Lausanne, Musica in Prossimita Pinerolo, Pakt Bern, Jardins Musicaux Cernier, und arbeitete mit Ensembles wie Collegium Novum Zürich, Ensemble Vortex Genève, Blackburgproject, Nouvel Ensemble Contemporain und Collettivo Musica Elettroacustica Torino zusammen.

Parallel zu seiner künstlerischen Tätigkeit arbeitet er als technischer Assistent an der Abteilung für Composition/Creative Practice an der Hochschule der Künste Bern und er unterrichtet in Ecole de Musique du Jura Bernois.

www.stanislaspili.com

Christian Spitzenstaetter

Vorstandsmitglied

Christian Spitzenstaetter wurde 1994 in Wörgl (Österreich) geboren. Im Alter von fünf Jahren begann er, bei Sepp Rangger an der Landesmusikschule Wörgl Klarinette zu lernen. Nach einem Vorstudium bei Walter Seebacher am Tiroler Landeskonservatorium Innsbruck wechselte er im Herbst 2013 für sein ordentliches Studium zu Ernesto Molinari an die Hochschule der Künste Bern. Sein Weg als Interpret führt ihn von „klassischer“ Solo- und Kammermusikliteratur über Jazz vor allem bis hin zur zeitgenössischen, improvisierten und konzeptuellen Musik. Besondere Aufmerksamkeit schenkt er unter anderem auch der inszenierten und performativen Interpretation, sowie trans- und interdisziplinären Projekten.
Im Jahr 2014 gründete Spitzenstaetter das Orchester KOMP.ART, das sich aus befreundeten Musik-Studierenden aus verschiedenen Ländern Europas zusammensetzt. Im März 2016 wurde er vom Mozarteum Orchester Salzburg für zwei Konzerte als Dirigent engagiert. Immer wieder steht er auch für Aufführungen eigener Werke am Dirigierpult.
Erste Kompositionen entstanden im Alter von neun Jahren. Als Kompositions-Mentor nennt er gerne seinen Freund und Lehrer Ralph Schutti. Inzwischen konnte er unter anderem im Auftrag von Isabel Karajan, Lorenz Raab, der Jeunesse Österreich, der Academia Vocalis und den Tiroler Festspielen Erl komponieren. Seiner ersten großen Oper „STILLHANG“ wurde im August 2020 der Österreichische Musiktheaterpreis in der Kategorie „Beste Ur-/Erstaufführung“ verliehen.
Im Dezember 2020 erhielt er den „Tschumi-Preis“ für den besten Abschluss im Studiengang Master of Arts in Specialized Music Performance | Vertiefung Solist*in an der Hochschule der Künste Bern.

www.spitzenstaetter.com

Claudia Blacha

Geschäftsführung

Claudia Blacha  studierte Musikpädagogik und Musikwissenschaft an der Universität Giessen. Über die Beschäftigung mit elektronischem Musiknotensatz und die Erforschung neuer Medien in der musikalischen Bildung wurde auch ihr Interesse für zeitgenössische elektronische Musik geweckt.

Sie ist ausgebildet als systemische Coachin und spezialisiert auf kunst- und ausdrucksorientierte Methoden im Coaching von Einzelpersonen und Gruppen.
Seit 2015 lebt und arbeitet sie in Bern.

Angela Bürger

Präsidentin bis Juni 2020

Regisseurin und Dozentin für experimentelles Musiktheater / Théâtre musical / Junge Oper.

Schauspiel – und Operninszenierungen in Deutschland, Schweiz, Luxemburg und am Festival International de Théâtre de Sibiu / Rumänien. Unter vielen: „Der 35.Mai“ von V.Dinescu am Théâtre National du Luxembourg 20002, Biennale Bern 2003  „Oedipus Rex“ von I. Stravinskji, Videovisualisierung „Der gelbe Klang“ von A.Schnittke am Zentrum Paul Klee 2005, „Pollicino“ von Hans-Werner Henze 2007, „HerzMaere“ –Théâtre Musical - UA mit A.Zimmerlin am Lucerne Festival 2010, „Ces balles Magiques“Dramaturgie der Graffitti-Oper nach „Der Freischütz“, Stadtheater Biel 2012, Dramaturgie zur Sprechoper „KeinLicht“ nach Elfriede Jelinek, Regie E.M.Binder am Drama Graz und Musikfestival Bern 2013. Konzept und Uraufführung von „Amour et Exil“ UA von G.Tedde mit 90 Jugendlichen und dem Sinfonieorchester Biel im Museum Centre Pasquart Biel 2014. „Angelus Novus II“ UA von Helmut Oehring in der Dampfzentrale Bern 2015.
 
Seit 2001 an der Hochschule der Künste Bern im Fachbereich Musik in transdisziplinärer Lehre und Koordination. Leitete den Studiengang Théâtre Musical von 2004 – 2010 und die Junge Oper Biel (JTB) von 2011 – 2014. Co-Festivalleitung mit P.Kraut: „Das Theater um die Muhsiik“ Dampfzentrale Bern 2012

Johannes Feuchter

Vorstandsmitglied bis Juni 2021

Kreation - Improvisation - Interpretation - Performance - Vermittlung - das sind die Tätigkeitsbereiche des 1987 geborenen Klarinettisten.

Johannes studierte an der Kunstuni Graz - Klarinette und Performance Practice In Contemporary Music mit Olivier Vivarès und Bernhard Zachhuber -, am Real Conservatorio in Madrid mit Justo Sanz, und an der HKB mit Ernesto Molinari und Franziska Baumann. Er besuchte die impuls-Academy, die Darmstädter Ferienkurse und ist Alumnus der lucerne festival academy. Er pflegt eine rege Tätigkeit als Interpret Neuer Musik, mit Gastspielen u.a. bei Klangforum Wien, Ensemble Schallfeld, Ensemble Zeitfluss.
Durch das Masterstudium in Bern konnte Johannes seine Fähigkeiten als Klarinettist vervollkommnen und sein Profil als Improvisator und multidiszipinärer Performancekünstler massgeblich erweitern.
Aktuelle Projekte in der Schweiz umfassen Georges Aperghis’ machinations mit dem Ensemble du Théâtre Musical, die Oper Aus dem Leben einer Matratze bester Machart von Leo Dick, die Mitbegründung des Impro-Ensembles KRAN, sowie Auftritte als Interpret, Improvisator und Vermittler Neuer Musik u.a. in der Dampfzentrale, im Gare du Nord, beim lucerne festival, Davos Festival, Musikfestival Bern, zoom-in Festival, und als Co-Kurator beim Klang_Stadl in seiner österreichischen Heimat.

Nemanja Radivojevic

Vorstandsmitglied bis Juni 2021

Nemanja Radivojevic a grandi dans une famille artistique qui lui a offert un environnement propice à la découverte et à la pratique de la musique

Sa passion pour la musique l’a conduit à entrer au Conservatoire Supérieur de Novi Sad en Serbie, où il a reçu son diplôme de guitariste en 2007. De 2006 à 2008 il a aussi travaillé comme assistant d’enseignement de la guitare.
Par la suite il a obtenu son Master Of Arts en théorie musicale à la Haute École de Musique de Genève en 2013. La même année il commençait son Master Of Arts en composition sous la tutelle de Xavier Dayer à la Haute École des Arts de Berne. L’examen final a eu lieu en septembre 2015.
De 2003 à 2012 il a composé la musique de dix spectacles au sein du théâtre Brod, pour des pièces dansées et chantées, mises en scène par son père Ratko Radivojevic.
Ses compositions créées à partir de 2013 ont été jouées par l’Ensemble Recherche (Freiburg/Allemagne), l’ensemble Contrechamps(Genève), l’Ensemble Proton Bern, l’ensemble Matka (Genève), l’Ensemble Hodiernis (Berne), l’Ensemble Interface (Francfort) et l’ensemble AdHOC (Cluj/Roumanie).
En plus de la composition il est critique musical pour Dissonance, un journal suisse pour la recherche et la création.

Prof. Dr. Reinhard Riedl

Präsident bis Oktober 2020

Reinhard Riedl studierte Technik an der Universität Linz, promovierte in Mathematik an der Universität Zürich, wechselte dann in die Informatik (Verteilte Systeme) und später in die Wirtschafts-, Verwaltungs- und Rechtsinformatik (insbesondere E-Government). Derzeit beschäftigt er sich mit ökonomischen und transdisziplinären Fragen zur digitalen Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft. Er hatte Vertretungsprofessuren für Hochleistungsrechnen (Universität Rostock) und für Kommunikation und Verteilte Systeme (Universität Zürich) inne und gab 1995 bis 2006 Zürichs Zynischen Theaterindex heraus (aus heutiger Sicht ein Blog). 2006 bis 2014 leitete er die Managementforschung und das E-Government Institut der Berner Fachhochschule (BFH). Derzeit ist er wissenschaftlicher Leiter des Departements Wirtschaft der BFH, Leiter des transdisziplinären BFH-Zentrums Digital Society und Vorstandsmitglied von Luchsinger Mathematics AG. Sein besonderes Interesse gilt dem Thema Digital Skills, insbesondere auch im Bereich der Komposition.

Virginia Arancio

Vorstandsmitglied bis Oktober 2020

Geboren in Tortona, Italien, lebt und arbeitet in Bern. Virginia Arancio studierte bei Elena Casoli an der Hochschule der Künste Bern und erlangte ein Konzertdiplom “mit Auszeichnung”, mit ihrem Projekt “Smiling Behind The Eyes”; eine Arbeit, die den Grenzbereich zwischen zeitgenössischer Gitarrenmusik und bildender Kunst auslotet und dabei verschiedene Zusammenarbeiten mit bildenden Künstlern hervor bringt.

Nebst Konzerten als Solistin trat sie in Ensembles und Orchestern auf (Lucern Festival Academy Orchestra, MDI Ensemble, Ensemble Repertorio Zero, Orchestra Filarmonica Italiana). Sie hat Werke von Salvatore Sciarrino (Stradivarius), Peter Streiff, Luca Mosca (VDM), Victor Andrini (Stradivarius) aufgenommen. Seit 2007 arbeitet sie mit dem Schweizer Komponist und Medienkünstler Marcel Zaes zusammen.

Im Jahr 2011 beendete sie ihr Studium im Master in Music Pedagogy an der Hochschule der Künste Bern mit der Thesis "FOUR par QUATRE", ein experimentelles Werk, basierend auf "FOUR 6" von John Cage, welches zur Erweiterung der Grenzen in der traditionellen Musikpädagogik mit Kindern verwendet werden kann.

Virginia Arancio unterrichtet an der Musikschule Konservatorium Bern und an der Musikschule Konservatorium Winterthur.

Tobias Reber

Vorstandsmitglied bis Oktober 2020

Tobias Reber, geboren 1983 in Bern, ist Musiker und Komponist mit einem BA in Musik & Medienkunst (2008) und einem MA in Contemporary Arts Practice (2010) an der Hochschule der Künste Bern (ausgezeichnet mit dem BEST-Trächsel-Stipendium des Kantons Bern).

Klanginstallationen und Auftritte v.a. mit dem Avant-Elektronik-Trio centrozoon und dem Performance-Kollektiv pulp.noir sowie als Solokünstler. CD-Veröffentlichungen unter eigenem Namen, mit centrozoon, Blast Unicorn und anderen. Diverse Auftragskompositionen und –performances sowie Software-Entwicklung für Kunst und Forschung.

Seit 2010 leitet Tobias Unterrichtsprojekte zu experimenteller Musik an Schulen, u.a. für Tönstör. Gastkurse und Mentorate u.a. am Y-Institut für Transdisziplinarität der HKB, an der Hochschule für Musik Osnabrück, am Davos Festival 2012 und am Taktung Festival Zürich 2015. Unterrichts- und Coaching-Tätigkeit mit Studenten aus Europa und den USA. Seit 2014 ist Tobias Assistent am Studiengang Musik & Medienkunst der HKB.

Nehad El Sayed

Vorstandsmitglied bis Mai 2019

Erst im Alter von 16 Jahren erlernte der in Kairo aufgewachsene Komponist und Oud- Spieler sein Instrument, heute gilt er als einer der talentiertesten Virtuosen. Nehad El-Sayed studierte am Arabic Oud House, wo er als erster Solist sein Diplom mit Auszeichnung erhielt. Zudem absolvierte er einen Bachelor in Komposition sowie einen Master in Komposition, Jazz und Medienkunst an der Hochschule der Künste Bern.

El-Sayed kennt sich in der europäischen und arabischen Klassik ebenso aus wie mit Sufi-Musik und modernen Kompositionen aus Nordafrika und dem Nahen Osten. All diese Einflüsse verarbeitet er in seinen Werken und als Leiter von interkulturellen Projekten.

El-Sayed bereiste mit dem renommierten Oyon Ensemble Länder wie Oman, Syrien, Libanon, Tunesien, Algerien, Jordanien und Italien, gastierte an grossen Festivals in seiner Heimatstadt sowie in Alexandria und war Gast des Pariser Institut du Monde Arabe.

Im Jahr 2000 gewann der Künstler den ersten Preis am Oud-Wettberb in Ammann, den die Arabische Liga damals erstmals organisierte. Später trat El-Sayed mit dem El-Oud El-Araby Trio am Babylon Festival auf, wurde 2002 zum Oud-Symposium nach Marrakesch geladen und weilte drei Jahre darauf als Artist in Residence der Pro Helvetia in der Schweiz, wo er heute lebt und arbeitet.

Richard Haynes

Vorstandsmitglied bis Mai 2019

Richard Haynes wurde 1983 in Brisbane, Australien geboren. Dort erlang er den Bachelorabschluss in Klarinette und Klassische Musik und später das Solistendiplom in Klarinette und Zeitgenössische Musik in Bern, das er 2008 mit Auszeichnung abschloss.

Als Klarinettensolist konnte Richard bisher verschiedenen Solokonzerte der klassischen und zeitgenössischen Repertoire für Klarinette und Orchester oder Ensemble aufführen. Neben Mozart und Copland stellen Werke von Rankine, Scelsi, Smetanin, Westlake und Xenakis Grundsteine seiner Erfahrung als Solist dar. Richard tritt als vielseitiger Klarinettist mit dem ELISION Ensemble, Ensemble Garage, Ensemble Modern, Ensemble musikFabrik, Ensemble Praesenz, ensemble proton bern, Klangforum Wien, MAM.manufaktur für aktuelle musik und Stroma regelmässig auf.

Mit Orchestern konnte er mit den Klangkörpern der SWR Baden-Baden und Freiburg und WDR Sinfonieorchester respektiverweise als Gast Solo-Klarinette und Gast Solo-Bassklarinette arbeiten.


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