Internationale Gesellschaft für Neue Musik


ZWISCHEN - Trio SÆITENWIND

ZWISCHEN

Zwischen den Zeilen lesen, zwischen den Tönen hören? 

"Zwischen“ heisst nicht nur das erste fürs Trio SÆITENWIND komponierte Werk, sondern auch das aktuelle Programm, mit dem das Trio 11. Oktober bei der IGNM zu Gast war. 

Durch die eigenartige Besetzung (Akkordeon, Cello und Saxophon) eröffneten sich selten gehörte, vielfältige Klangwelten. Von starker Idiomatik bis hin zur Homogenität kam die ganze Farbepalette zur Geltung. 

"Die psychoakustische Grenze zwischen Ton und Geräusch wird ausgelotet“, schreibt William Dougherty über sein Werk, das dem Programm den Titel verleiht. 

Zwischen Realität und Magie bewegten sich die japanischen Onibis (Irrlichter) und zwischen Humor und Absurdität die phonisischen Baccunicellen. 

Zwischen die Triokompositionen fügte sich jeweils ein Solostück, welches die einzelnen Parameter des Klangspektrums aufzeigte.

Zwischentöne gehörten dazu, und ein Zwischenstopp hat sich auf jeden Fall sehr gelohnt!


PROGRAMM

William Dougherty (*1988) Zwischen (2013)

Eleni Ralli (*1984) Circle around the Edge für Akkordeon Solo (2014)

Klaus Huber (1924-2017) Transpositio ad Infinitum für Cello Solo (1976)

Ezko Kikoutchi (*1968) Onibi (2017)

Mathieu Corajod (*1989) au file d‘une note des colliers für Saxophon Solo (2013)

Mischa Käser (*1959) Fünf phonisische Baccunicellen (2008)

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