Internationale Gesellschaft für Neue Musik


KURZPRÄSENTATION DER SAISON 2020​

16. September 2020, 20:00 Uhr, Dampfzentrale Bern

Sylvia Hinz und Jeanne Strieder sagen über ihr Projekt CATENATION in der Kategorie ERWEITERTE IDENTITÄTEN: «Wir wollen die Schlafenden wecken und den Leidenden Trost spenden, diejenigen verunsichern, die andere im Dunkeln lassen wollen, den Widerstand hochhalten, der Stimme des Zweifels ermöglichen, auf Wind- und Luftgeräuschen um die Welt zu segeln … seit dem Aufstand der rechtsgerichteten Unterdrücker auf der ganzen Welt wird die Ermächtigung der Frauen und das Ziel der Gleichheit von Sekunde zu Sekunde wichtiger …».


7. Oktober 2020, 20:00 Uhr, PROZESS, Bahnstrasse 44 Bern

Rencontre II: Im Rahmen des PURE KÖRPERLICHKEIT-Programms werden João Carlos Pinto/Pedro Melo Alves (Portugal), Alexis Langevin (Kanada) und Christoph Theiler/Renate Pittroff (Österreich) an einem grossartig überbordenden Abend sich die Bühne teilen.

Alexis Langevins Interférences (String Network) stellt durch die Inszenierung von Körperlichkeit und der Beziehung zwischen Mensch und Maschine «eine Allegorie der globalisierten und vernetzten Welt dar, in der der Einzelne aus seiner Erfahrung Sinn schöpfen möchte und versucht, sich Handlungsfreiheit zu bewahren.»

João Carlos Pinto und Pedro Melo Alves performen als CACO.MEAL ihr selbsternanntes Nicht-Genre post-human non-binary techno jazz – Sie verbinden Elemente aus Beatmusik, elektroakustischer Musik und visueller Installation.

Christoph Theiler und Renate Pittroff firmieren als Duo Wechselstrom. Sie untersuchen in ihrer poetischen Sound-Performance Liquid Control das Verhalten von Transistoren und Sensoren, die, als Steuermedien fungierend, in oder unter Wasser getaucht sind.


11. Dezember 2020, PROZESS, Bahnstrasse 44, Bern

Schliesslich wird unsere erste CARTE BLANCHE an den Künstler Fabrizio Di Salvo vergeben, der kürzlich seine Studien im «Master in Contemporary Arts Practice» an der Hochschule der Künste Bern abgeschlossen hat. Seine Arbeiten sind an der Grenze zwischen experimenteller Musik, zeitgenössischer Komposition, Installationen und Bühnenkunst anzusiedeln und konzentrieren sich auf Konzepte, die Modelle aus Politik und sozialem Leben untersuchen.

Herzlichen Dank an:

VERSCHOBEN auf 2021:

Neo electric primitivo mit Emilio Guim, electric guitar / Arturo Corrales, electronics / Karolina Piatkowska-Nowicka, electric violin / Paweł Kapica, electric violin / Michał Markiewicz, electric viola / Krzysztof Pawłowski, electric cello.
ursprünglich 8 Juni 2020, Dampfzentrale Bern

Neo Electric Primitivo ist ein einzigartiges Projekt, das von zwei Schweizer Musikern/Komponisten und vier polnischen Musiker*innen gemeinsam realisiert wurde. Das Handlungsfeld, das Corrales und Guim mit der Gruppe entwickeln, basiert auf Improvisation, aber auch auf verschiedenen Arten des Schreibens (Grafik, Tradition, Mischung, Gestik, etc.).


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